Lisa Wille, M.A.


Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Matthias Luserke-Jaqui
Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Dissertationsprojekt zu Individualitäts- und Autonomiekonzepten bei Heinrich Leopold Wagner (1747-1779)

Kontakt


Raum S4|23 124
Tel.: +49 6151 16 57402
Fax: +49 6151 16 57411
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailwille(at)linglit.tu-darmstadt.de

Arbeitsschwerpunkte und Forschungsinteressen


Literaturgeschichte vom 18. Jahrhundert bis heute

Sturm und Drang

Heinrich Leopold Wagner

Dramentheorie des 18. Jahrhunderts

Kulturwissenschaftliche Hermeneutik

Literaturtheorien

Genderforschung

 

 

 

Sprechstunde im WS 17/18


donnerstags, 14:30 - 15:30h.

Bitte melden Sie sich vorher per E-Mail an.

 

 

Aktuelles


*** INFO *** Die Lesung am 29.11.17 muss krankheitsbedingt leider ausfallen. Die Möglichkeiten eines Ersatztermins werden eruiert!

 

Am 29. November 2017, 18 Uhr c.t., liest Margarete Stokowski aus ihrem Buch «Untenrum frei» und diskutiert mit dem Publikum im Vortragssaal der Universitäts- und Landesbibliothek (S120/001) der TU Darmstadt (Magdalenenstr. 8).

SEX. MACHT. SPASS. UND PROBLEME. In ihrem Debüt «Untenrum frei» schreibt die Autorin und Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski über die kleinen schmutzigen Dinge und über die großen Machtfragen. Es geht darum, wie die Freiheit im Kleinen mit der Freiheit im Großen zusammenhängt, und am Ende wird deutlich: Es ist dieselbe. Mit scharfsinnigem Blick auf die Details gelingt ihr ein persönliches, provokantes und befreiendes Buch.

Stokowski erzählt von dem frühen Wunsch, unbedingt als Mädchen wahrgenommen zu werden, von unzulänglichem Aufklärungsunterricht, von Haaren und Enthaarung, von Gewalterlebnissen, von Sex, von Liebe und vom Feminismus. Und sie verbindet ihre wunderbar erzählten persönlichen Erlebnisse mit philosophischen, politischen und wissenschaftlichen Analysen und zeigt damit: Sie ist mit ihren Erfahrungen nicht alleine. Wir fühlen uns als freie, aufgeklärte Individuen, aber erst, wenn wir Geschichte um Geschichte zusammentragen, wird die kollektive Schieflage, die strukturelle Ungleichheit sichtbar. Dennoch: «Wenn ich Geschichten aus meinem Leben erzähle, dann nicht, um langsam, aber sicher ein Bild von mir als Vollopfer aufzubauen», schreibt Stokowski – im Gegenteil. Ihr geht es um eine «Ent-Opferung». Humorvoll und klug geht sie damit der Frage nach, wie politisch das Private noch immer ist.

«Der Feminismus erklärt mir nicht, warum der Bus nicht auf mich wartet. Aber er erklärt mir, warum ich mich für mein Zuspätkommen entschuldigen werde, auch wenn ich nicht schuld war, sondern der Bus zu früh gefahren ist. Er erklärt mir, warum viele der Frauen, die ich kenne, sich auch noch entschuldigen würden, wenn sie von einem Meteoriten getroffen werden.». (© Rowohlt Verlag)

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Team der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten am FB2.

Weitere Informationen: wille@linglit.tu-darmstadt.de

Kontakt


Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft

 

Besucheradresse:
Landwehrstraße 50A
Gebäude S4|23
64293 Darmstadt

 

Postanschrift:
Dolivostraße 15 
64293 Darmstadt

A A A | Drucken Drucken | Impressum | Sitemap | Suche | Webmail | TU
zum Seitenanfangzum Seitenanfang