Dr. Christian Efing (Darmstadt)

›Penn Jenisch, die Ulme hohnt.‹ Zu Resten deutscher Geheimsprachen am Beispiel des Lützenhardter Jenisch.



Mittwoch, den 23. November 2005; 18:00-20:00 Uhr; Raum: S1|03-221

Heutzutage trifft man nur noch selten auf Leute, die eine Geheimsprache beherrschen, und noch seltener sind die Sprecher auch bereit, etwas von ihrer aussterbenden Geheimsprache preiszugeben. Im Waldachtal (Schwarzwald) jedoch hat sich mit dem Lützenhardter Jenisch eine dieser Varietäten, deren Wurzeln bis in das Mittelalter zurückreichen, unter ehemaligen Bürstenhändlern erhalten.

 

Der Vortrag möchte die Hintergründe und Verwendungszusammenhänge sowie die sprachliche Zusammensetzung dieser Sondersprache näher erläutern. Ausgehend von einer Skizzierung der geschichtlichen Entstehung von Geheimsprachen in Deutschland wird das Lützenhardter Jenisch in diesen Kontext der deutschen Geheimsprachenlandschaft eingeordnet. Danach soll den Fragen nachgegangen werden, wie, wann und warum die Lützenhardter zu ihrer Geheimsprache kamen; wann, warum und in welchen Situationen sie sie anwandten, und wie sich diese Mischsprache im Laufe der Zeit veränderte. Historischer Rückblick und Beschreibung des aktuellen Sprachstandes greifen dabei ineinander.





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